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 Das Visualisieren

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Lilta Anoriën
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BeitragThema: Das Visualisieren   Mo Aug 05, 2013 11:23 am

Eien wichtige Fähigkeit die man beherschen sollte um richtig Magie praktizieren zu können ist das Visualisieren. Hier wird euch aufs genauste erklärt wie das zu erreichen ist.


Visualisierung

Ist eine sehr effektive Technik, um einen bestimmten Geisteszustand zu erreichen.
Einsatzmöglichkeiten: Konzentration und geistige Fähigkeiten verbessern.
Visualisieren kann helfen Probleme zu lösen, spirituelle Aufgaben zu bestehen und zu heilen.
Beim Visualisieren erzeugt man mentale Bilder, die alle Sinne mit einbeziehen (Man sieht das oder die Objekte nicht nur sondern man riecht, schmeckt, fühlt und hört sieht auch, jedes Detail der Situation ist gegenwärtig). Der Körper kann nicht zwischen Realität & Visualisierung unterscheiden.

Visualisierungen können die gleichen Effekte erzielen wie die reale Situation,
es kann uns in verschiedenen Situationen positiv unterstützen, wenn wir es richtig einsetzen (z.B. um das Selbstbewusstsein zu unterstützen). Beim Visualisieren versucht man sich die jeweilige Situation so detailliert wie möglich vorzustellen (auch hier sollte man die Bilder immer wieder wiederholen, sodass sie ins Gefühl übergehen).
Es gibt 2 Arten von Vorstellung/Visualisation, die aktive und die rezeptive.
Aktives Vorstellen ist es, wenn man sich Bilder bewusst für einen bestimmten Zweck auswählt. Unter passives Vorstellen zählen die Bilder, die aus dem Unterbewusstsein kommen und denen man sich dann einfach überlässt.
Visualisieren tut man also durch aktives bzw. passives Vorstellen, oder einer Mischung daraus.
Mit Hilfe des Visualisierens kann man nicht nur den Geist trainieren, es hilft auch die Kreativität freizusetzen. Nicht entmutigt sein, wenn es nicht gleich funktioniert, denn es braucht sehr viel Übung.

Visualisierungsübung zum Trainieren der Visualisierungsfähigkeiten:

Wird durchgeführt an einem ruhigen, ungestörten Ort, in angenehmer Stellung (setzen ist vorteilhaft), normal atmen, Augen schließen. Visualisiere mit allen Farben, Beschaffenheit, Form jede feinste Linie eines Baumblattes. Visualisiere wie du an der Vorder- und Rückseite reibst. Wie fühlt es sich an? Riecht oder hört man etwas?
Schreibe nachdem du die Augen wieder geöffnet hast, alle Wahrnehmungen genau auf, wiederhole diese Meditationsübung mit Gegenständen deiner Wahl, deine Visualisierungsfähigkeiten werden sich von Mal zu Mal verbessern.

Situationen und Gefühle besser verstehen.

Bilder sind die Sprache unseres Unterbewusstseins, mit diesem kann man kommunizieren, indem man gezielt Bilder einsetzt und durch Interpretation passiv erhaltener Bilder zu Erkenntnissen gelangt. Die folgende Visualisierungsübung hilft uns bestimmte Situationen und Gefühle besser zu verstehen:
Im Schneidersitz, auf einem Stuhl oder im Stehen, entspannen, Augen schließen, und auf das Gefühl bzw. die Situation konzentrieren, (welche man zu verstehen zu versucht)
bitte das Unterbewusstsein um Bilder welche die entsprechende Situation beschreiben, lasse die Bilder zu, auch wenn es so erscheint, als hätten sie nichts mit der zu betrachtenden Situation zu tun (Sei nicht entmutigt, es ist sehr viel Übung nötig um die Symbole des Geistes zu verstehen.)
Betrachte die Bilder genau und detailliert, wenn du glaubst alles erfasst zu haben, beende die Meditation wieder und öffne die Augen, denke auch nach Beendigung der Meditations-Visualisierungsübung darüber nach, was du gesehen hast und notiere es dir wenn du willst.

Übung: Ort der Kraft:
Bei einer Reise in die Anderswel visualisiert man einen spirituellen Ort in den man sich zurückziehen kann, um sich zu erholen oder Antworten zu finden und evtl. seinen spirituellen Begleiter zu treffen. Dabei wird aktives und passives Vorstellen eingesetzt. Nachsolchen Reisen sollte man so lange über die Geschehnisse und Begebenheiten der Reise nachdenken, bis man sie versteht.
Setze dich an einem ruhigen ungestörter Ort bequem in den Schneidersitz, oder auf einen Stuhl, entspanne dich, atme natürlich weiter und schließe die Augen. Visualisiere dich, durch einen Wald spazierend, folge einem Bachlauf, höre wie das Wasser leise plätschert und Eichhörnchen den Baum hinaufflitzen, Flecken von blauem Himmel sind zwischen den Baumgipfeln zu sehen, Vögel zwitschern zwischen knackenden Zweigen, man ist entspannt und es geht einem gut.
Irgendwann teilen die Bäume sich und man gelangt auf eine (friedliche) Lichtung, wo die Sonne scheint und einem der Geruch von Wildblumen in die Nase steigt.
Dort legst du dich auf den Boden, die warmen Sonnenstrahlen treffen einen und man entspannt vollkommen. An diesem Ort hast du ein unbeschwertes Gefühl, man kann tun und lassen was man will.
Auf dieser Lichtung bleibst du solange bis du dich frisch und ausgeruht fühlst. Nun triffst du eventuell auch deinen spirituellen Begleiter, dieser kann durch alles mögliche verkörpert werden, ein Tier, ein Mensch ..., achte genau darauf was er dir sagt, du kannst ihn auch zu spirituellen Themen oder Alltagsproblemen befragen, es ist sehr wichtig, dass du deinen spirituellen Begleiter richtig begrüßt und vor allem am Ende des Treffens dankst.
Zum Schluss der Astralreise verlässt du die Lichtung wieder, in dem du dich zurück in den Wald begibst, kehre langsam wieder aus deiner meditativen Reise den Alltag zurück.

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Rajderah Ninat
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BeitragThema: Re: Das Visualisieren   Fr Aug 09, 2013 9:02 pm

Wau! Eine sehr hilfreiche Beschreibung zum Visualisieren. Habt Ihr selbst schon etwas davon durchgeführt, Hohepriesterin?

Ich muss hinzufügen, dass Visualisieren lernen wirklich nicht einfach ist und es erfordert anfangs eine Menge Konzentration. Also nicht mit dem Üben übertreiben, sonst könntet ihr Kopfschmerzen und Augenbrennen bekommen.

Ich fing an mit Visualisieren vor ca 1 oder 1 1/2 Jahren. Ich startete mit ganz leichten Übungen. Wie: Ich schloss die Augen und stellte mir einen Kreis in einer Bestimmten Farbe vor. Ich versuchte dieses Bild so lange wie möglich aufrecht zuerhalten. Wenn es verblasst, ließ ich es gehen. Das wiederholte ich und die nächste Stufe war, dass ich die Farbe des Kreises Wechselte. Man muss sich konzentrieren, darf aber nicht verkrampfen. Man stellt sich den Kreis solange vor (z.B. einen Roten Kreis) bis er vor den geschlossenen Augen deutlich zu sehen ist. Dann versucht man das Bild aufrecht zuerhalten, bis es verblasst und lässt es dann gehen. Dieser Vorgang ist immer der Gleiche. Vorstellen - Entstehen - Halten - Loslassen
Nach dem mein Kreis die Farben ändern konnte brachte ich ihn zum glühen, leuchten oder blinken.
Der nächste schritt war, die Augen zu öffnen und den Kreis vor sich auf zubauen. Wieder den Kreis entstehen lassen, bis man ihn scharf vor Augen hat, dann halten solange es geht und wenn das Bild verblasst, loslassen.
Was noch eine Übung bei mir war: Zahlen vorstellen. Z.b. die Zahl 7 dick vor dem dritten Auge erscheinen lassen. Das Bild halten... Der gleich Vorgang mit dem Kreis.
Diese Übungen habe ich Tag für Tag durch geführt.. Überall wo ich gerade war und wo ich Zeit hatte. Im Bus, in der Mittagspause, Im Bett
Wie die Hohepriesterin schon gesagt hat: Es ist wichtig, seine Eindrücke immer zu notieren! Des wegen führen Hexen und Magier ein Buch der Schatten. Es ist ein Arbeitsbuch in dem alles aufgezeichnet wird und mit Datum versehen.
Es gibt noch eine Übung die so funktioniert wie Eure Erste, die ihr beschrieben habt. Das ist schon für leicht Fortgeschrittene. Ich hatte dazu eine genaue Anleitung. Ich nahm einen bestimmten Gegenstand (es war ein einfacher Kreisel) Nun musste ich den Kreisel ansehen. Dann schloss ich die Augen und begrüßte ihn im Geiste.
Ich musste mir vorstellen ich wäre ein kleiner Käfer und ginge über die Oberfläche des Kreisels. Ich prägte mir jede Rille, jede glatte Stell und jede Wölbung ein. Dann schloss ich erneut die Augen und stellte mir die Eindrücke so gut es ging vor. Danach schrieb ich alles nieder. Was ich fühle was ich sah usw.
Der nächste Schritt, war: Ich war ein Vogel. Ich umreiste den Kreisel und sah mir seine Form an. den Abstand zwischen den Flächen die genauen Umrisse von jeder Perspektive. Dazu drehte ich den Kreisel in der Hand und sah ihn mir wie beim Käfer von allen Seiten an. Wieder schloss ich die Augen und stellte mir Bildlich vor was ich wahrgenommen habe und schrieb es auf.
Der Nächste schritt ist ein Landtier zusein: Eine Katze, ein Bär ein Reh was auch immer. Ich sehe das Objekt nun von vorne. Die Farbe des Kreisels wie sie in welchem Licht schimmerte. Dann schloss ich wieder die Augen stellte es mir vor und schrieb es auf.
Für jeden Schritt nahm ich mir so viel zeit wie ich brauchte, denn man musste sich alles genauestens ansehen.

Das Ziel dieser Übung war es: Das Objekt mit Hilfe von Visualisieren vor sich aufbauen zu können 1:1 wie das Original in jedem Detail. Wenn ich an den Kreisel zurück denke. Kann ich ihn so visualisieren als, dass ihn in jeder Position vor mir liegen lassen kann. Es ist wirklich nicht einfach.. aber zu schaffen. Und diesen Kreisel werde ich in 30 Jahren noch genau so gut visualisieren können wie zu dem Zeitpunkt als ich ihn unter die Lupe nahm ;D
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Diese Astralreise, die Ihr da beschrieben hat. Ist schon mehrere 1000 Jahre alt *.* Sie wird auch Schamanenreise genannt da sich die Spiritualen Führer eines Stammes mit ihren Begleiter tragen wenn sie Rat brauchten. So eine Schamanenreise richtig durchzuführen erfordert langes Training und die Begabung in Trance zu fallen - was man ebenfalls erst lernen muss. Sie in Trance zu versetzen ist die Nächste Stufe der Meditation. Es ist eine Art des Schlafes. Da wir 5 Stufen von Schlaf haben. Den Halbschlaf (das ist die Trancephase) den Flachenschlaf, den Tiefschlaf und die Traumphase. Für eine Trance muss man sich in einen Halbschlaf versetzen und dazu seinen Geist unter Kontrolle behalten. ACHTUNG! Sich einfach so in Trance zu versetzen (falls es überhaupt hinhaut) ist nicht ohne! Das kann gefährlich werden. Man muss sich sehr gut informieren und trainieren. Außerdem ist es besser einen Erfahrenen dabei zu haben. Ich selbst kann mich nicht in Trance versetzen.

Die Astralreise, die Ihr beschrieben hat, kann ohne Trance auch durchgeführt werden. Benötigt aber trotzdem schon mehr Kenntnisse im Meditieren und Visualisieren.
Ich habe vor Jahren so eine Schamanenreise versucht, hatte natürlich keinen Erfolg. Ich habe es bis kurz vor meinen Begleiter geschafft. Ich hab ihn leider nicht mehr gesehen.

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BeitragThema: Re: Das Visualisieren   Sa Aug 10, 2013 8:52 am

Ja ich habe sehr vieles davon schon gemacht werte Schwester, aber es ist nicht so wie ihr denkt.. Ich war eines diser glücklichen Kinder, die das Visualisieren irgendwie schon beherrschten..Ich wusste schon immer, dass ich mir Bilder gut vorstellen kann (und es danach z.b zeichnen), doch als ich etwa vor einem Jahr von der Visualisierung hörte und es langsam versuchen wollte, bemerkte ich, dass ich es schon konnte. Weshalb kan ich leider nicht sagen. Ich bin dann gleich mit der Übung mit den Perspektiven weitergefahren. Als Anschauungsobjekt diente mir dabei einer meiner Mondsteinrineg, welcher viele Muster hat.Doch auf dafür braauchte ich nicht allzu lange. Ich finde es ein wenig schade, da ich andern keine Lernerfahrungen von mir mit auf den Weg geben kann.
Eine Schamanenreise habe ich ebenfalls schon dutzende male unternommen. Es fällt mir nicht schwer mich in Trance zu versetzen. Bei meiner zweiten Reise begegnete ich meinem Begleiter.Bei der ersten kam ich nur auf eine Lichtung mit vielen Tieren, doch jedes welches ich fragte ob es mein Begleiter sei, verneinte und so musste ich unverrichteter Dinge zurückkehren. Erst beim zweiten mal gab sich der Schelm zu erkennen, er sagte er wollte meine Geduld auf die Probe stellen^^ Aber dafür denke ich dass mein Begleittier super zu mir passt, auch wenn ich selber nie darauf gekommen wäre, dass er mein Schutzgeist sein könnte^^ Es ist der Otter..aber wie gesagt,ich könnte mir kein passenderes Tier vorstellen^^

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Rajderah Ninat
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BeitragThema: Re: Das Visualisieren   Sa Aug 10, 2013 10:26 am

Sehr interessant O.o
Ihr habt diese Fähigkeit schon von Eurem Instinkt heraus beherrscht. Das kommt auch vor und ist eine tolle Gabe!

Es gibt zu jeder Tätigkeit den selben Spruch: "Entweder man lernt es, oder man ist damit geboren!"
Dabei ist nicht jeder mit allem geboren und nicht jeder muss alles lernen.
Jeder einzelne Mensch hat seine angeborene Gaben und muss auch andere Gaben dazulernen.
Wie Ihr, dass Ihr Euch schon in Trance versetzen könnt? Ich muss es erst erlernen.
Ich beneide Euch ^^

Vielleicht finden sich noch mehr Mitglieder hier, mit eine solchen Grundbegabung hier für? *.*

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BeitragThema: Re: Das Visualisieren   Mi Sep 04, 2013 7:34 pm

Ach du jeh, ich habe ewig gebarcuht, bis ich den Text fertig hatte Very Happy
Aber ich bin überzeugt, dass Visualisierung ein wichtiger Schritt auf geistiger Ebene ist.
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